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Beschluss
zur Änderung des Verwaltungsgerichtsgesetzes der UEK

vom 18. Oktober 2003

(Ges. u. VOBl. Bd. 13 S. 346)

Die Synode der Lippische Landeskirche hat in ihrer Sitzung am 22./23. November 2004 folgenden Beschluss gefasst, der hiermit bekannt gegeben wird:
„1.
Die Landessynode stimmt dem Kirchengesetz zur Änderung des Verwaltungsgerichtsgesetzes der UEK vom 18.10.2003 zu.1#
2.
Der Vertrag betreffend die Inanspruchnahme des Verwaltungsgerichtshofes der Evangelischen Kirche der Union zwischen der Lippischen Landeskirche, der Evangelisch-reformierten Kirche (Synode ev.-ref. Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland) und der Evangelischen Kirche der Union vom 14.1.1981/8.12.1980/3.2.1981 und der Beschluss der Landessynode zum Vertrag betr. die Inanspruchnahme des Verwaltungsgerichtshofes der Evangelischen Kirche der Union vom 10.6.1980 (Ges. u. VOBl. Bd. 7 S. 95) werden aufgehoben.“


Detmold, 15. Januar 2005
Der Landeskirchenrat
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Anlage

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Verordnung
zur Änderung des Verwaltungsgerichtsgesetzes
vom 8. September 2004

Das Präsidium der Union Evangelischer Kirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland hat gemäß Artikel 9 Absatz 3 GO.UEK die folgende Verordnung beschlossen:
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§ 1

Das Verwaltungsgerichtsgesetz vom 16. Juni 1996 (ABl. EKD Seite 390), zuletzt geändert durch Kirchengesetz zur Änderung des Verwaltungerichtsgesetzes vom 18. Oktober 2003 (ABl. EKD Seite 426) wird in § 2 durch folgenden Absatz 5 ergänzt:
„(5) Mitgliedskirchen sind ermächtigt, mit Kirchen, die der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland nicht angehören, aufgrund gemeinsamen Rechts mit diesen Kirchen oder durch Vertrag ein gemeinsames kirchliches Verwaltungsgericht zu bilden. Absatz 4 findet entsprechende Anwendung. Regelungen gemäß Sätzen 1 und 2 sind dem Präsidium vor ihrem Inkrafttreten anzuzeigen.“
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§ 2

Diese Verordnung tritt am 1. November 2004 in Kraft.
Berlin, 8. September 2004
Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland
Das Präsidium

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1 ↑ Bekannt gegeben im ABl. EKD S. 426