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Pfarrbesoldungs- und -versorgungsrecht
sowie
Kirchenbeamtenbesoldungs- und -versorgungsrecht

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1 Aufgrund der einschlägigen Bestimmungen des Kirchengesetzes vom 21. November 1977 über die Besoldung und Versorgung der lippischen Amtsträger – Besoldungs- und Versorgungsordnung – (Ges. u. VOBl. Bd. 6 S. 231 – RS 300) gelten für die Pfarrerinnen und Pfarrer, Pastorinnen und Pastoren im Hilfsdienst, Vikarinnen und Vikare sowie die Kirchenbeamtinnen und -beamten die für die vergleichbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Kirche von Westfalen geltenden besoldungs- und versorgungsrechtlichen Regelungen sinngemäß, soweit nicht das lippisch-kirchliche Recht etwas anderes bestimmt.
2 Die Neufassung der Pfarrbesoldungs- und -versorgungsordnung der EKvW vom 5. Dezember 2000 ist im Ges. u. VOBl. unserer Kirche in Bd. 12 S. 155 abgedruckt. Die Neufassung der Kirchenbeamtenbesoldungs- und -versorgungsordnung der EKvW ist nicht im Ges. u. VOBl. abgedruckt und demzufolge wird auf die Veröffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt der EKvW Jahrgang 2000 Nr. 8 S. 267 verwiesen.
3 Die veröffentlichte Neufassung der Pfarrbesoldungs- und -versorgungsordnung der EKvW ist zwischenzeitlich durch die Leitung der EKvW fortgeschrieben. 4 Der Landeskirchenrat hat diese Fortschreibungen durch Beschlüsse
für den Bereich der Lippischen Landeskirche verbindlich gemacht.
5 Hinzuweisen ist noch auf Folgendes:
Bei den Normen, auf die im Text der Pfarrbesoldungs- und -versorgungsordnung der EKvW Bezug genommen wird, handelt es sich um Normen, die in der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Evangelischen Kirche im Rheinland gelten. 6 Bei Anwendung der Bestimmungen der Pfarrbesoldungs- und -versorgungsordnung der EKvW für die Lippische Landeskirche ist deshalb zu prüfen, ob die einzelnen Bestimmungen auch Gültigkeit für den Bereich der Lippischen Landeskirche haben. 7 Sie haben Gültigkeit, wenn ihnen nicht Bestimmungen des lippischen Kirchenrechtes entgegenstehen. 8 Die Pfarrdienstgesetze der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche sind z. B. inhaltlich nicht uneingeschränkt übereinstimmend. 9 Auch stimmen die Dienst- und Amtsbezeichnungen der Theologinnen und Theologen nicht uneingeschränkt überein.
Detmold, im Oktober 2006
Die Herausgeber