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Ordnung
über die Regelung der Arbeitsbedingungen
der Praktikantinnen/Praktikanten (PraktO)

Vom 11. April 1991

(Ges. u. VOBl. Bd. 13 S. 177)
zuletzt geändert durch ARR vom 22. Januar 2017
(Ges. u. VOBl. Bd. 16 S. 192)

Lfd.
Nr.
Änderndes Recht
Datum
Fundstelle
Paragrafen
Art der
Änderung
1
Änderung der Praktikantenordnung
17. Juni 1992
Ges. u. VOBl Bd. 10 S. 187
§ 1 Buchst. h und i
eingefügt
§ 2 Abs. 1 Satz 1
geändert
§§ 11 und 12
§ 13
gestrichen
wird § 11
2
Änderung des Dienstrechts der kirchlichen Mitarbeiter
9. September 1992
Ges. u. VOBl. Bd. 10 S. 249
§ 8 Abs. 1
geändert
3
Änderung der Praktikanten-Ordnung
24. Februar 1993
Ges. u. VOBl Bd. 10 S. 289
§ 2 Abs. 1 Satz 1
geändert
4
Änderungen der Bestimmungen über die Bewertung der Personalunterkünfte für Angestellte und Arbeiter
19. März 1993
Ges. u. VOBl Bd. 10 S. 299
§ 8 Abs. 3
geändert
5
Änderungen des Dienstrechts der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ausbildung
2. September 1993
Ges. u. VOBl Bd. 10 S. 317
§ 6

Überschrift
geändert
§ 6 Abs. 1
§ 6 Abs. 2 Unterabs. 2
geändert
geändert

§ 8 Abs. 1 Satz 1
eingefügt
6
Änderung des Dienstrechts der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ausbildung
25. Mai 1994
Ges. u. VOBl Bd. 10 S. 386
§ 1 Buchst. c
§ 1 Buchst. d bis i
gestrichen
geändert
§ 2 Abs. 1 Unterabs. 1
geändert
Anmerkung zu § 2
geändert
§ 6 Abs. 2
§ 8 Abs. 3 Unterabs. 2 Satz 2
geändert
geändert
7
Ordnung zur Änderung der Praktikantenordnung
8. Juni 1995
Ges. u. VOBl Bd. 11 S. 33
§ 2 Abs. 1 Satz 1
geändert
8
Arbeitsrechtsregelung zur Änderung des Dienstrechts der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ausbildung
30. August 1995
Ges. u. VOBl Bd. 11 S. 51
§ 5
§ 6 Überschrift und Abs. 2
geändert
geändert
§ 7
gestrichen
9
Arbeitsrechtsregelung zur Änderung des Dienstrechts der Praktikantinnen und Praktikanten
4. September 1996
Ges. u. VOBl Bd. 11 S. 209
§ 2 Abs. 1 Satz 1
geändert
§ 4
geändert
10
Arbeitsrechtsregelung zur Änderung der Praktikantenordnung
4. September 1998
Ges. u. VOBl Bd. 11 S. 355
§ 1
§ 2 Abs. 1 und 2
geändert
geändert
11
Arbeitsrechtsregelung für die Bezüge ab 1999 der kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
23. Juni 1999
Ges. u. VOBl Bd. 12 S. 27
§ 2 Abs. 1 und 2
neu gefasst
12
Arbeitsrechtsregelung für die Bezüge ab 2000 der kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
1. Dezember 2000
KABl. 2000 S. 237
§ 2 Abs. 1 und 2
neu gefasst
13
Änderung der Praktikantenordnung
5. Juli 2001
Ges. u. VOBl Bd. 12 S. 185
§ 2 Abs. 2
geändert
14
Arbeitsrechtsregelung für die Bezüge ab 2003 der kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
26. März 2003
Ges. u. VOBl Bd. 13 S. 57
§ 2 Abs. 1 und 2
neu gefasst
§ 4
gestrichen
§ 8 Abs. 3 Unterabs. 2 Satz 2
geändert
15
Arbeitsrechtsregelung zur Änderung des kirchlichen Arbeitsrechts
23. April 2004
Ges. u. VOBl Bd. 13 S. 177
§ 2 Abs. 2
geändert
16
ARR zur Änderung der Ordnung über die Regelung der Arbeitsbedingungen der Praktikantinnen/Praktikanten
21. August 2008
§ 2 Überschrift
geändert
§ 2 Abs. 1
neu gefasst
§ 2 Abs. 2
gestrichen
§ 2 Abs. 3
neu nummeriert
17
ARR zur Änderung verschiedener Ordnungen
12. Dezember 2008
§ 1
geändert
§ 2 Abs. 1
geändert
§ 2 Abs. 2
geändert
§ 6 Abs. 1 Satz 1
geändert
§ 6 Abs, 1 Satz 2 + 3
neu gefasst
§ 6 Abs. 2 Satz 3
neu gefasst
§ 8 Abs. 1
neu gefasst
§ 8 Abs. 2
geändert
§ 8 Abs. 3 Satz 2 - 4
geändert
§ 8 Abs. 4
neu gefasst
18
ARR zur Änderung verschiedener Ordnungen
2. Juli 2010
§ 2 Abs. 1
Entgeltänderung
19
ARR zur Änderung verschiedener Ordnungen
13. April 2011
§ 2
Überschrift
§ 3
geändert
§5
neu nummeriert
§ 5 Abs. 1
geändert
§ 5 Abs. 2 s. 2
gestrichen
§ 5 Abs. 2 S. 3
Satz 2 wird Satz 3
§ 6
neu eingefügt
§ 7
neu eingefügt
§ 8
geändert
§ 9
geändert
20
ARR zur Änderung der Ordnung über die Regelung der Arbeitsbedingungen der Praktikantinnen/Praktikanten
16. Mai 2012
§ 2 Abs. 1
neu gefasst
21
ARR zur Änderung der Ordnung über die Regelung der Arbeitsbedingungen der Praktikantinnen/Praktikanten
19. September 2012
§ 1 Abs. 2, § 2a
Abs. 2 und § 2a neu gefasst
22
ARR zur Änderung der Ordnung über die Regelung der Arbeitsbedingungen der Praktikantinnen/Praktikanten
17. Juli 2013
§ 1 Buchstabe I)
angefügt
§ 2 Abs. 1
geändert
23
ARR zur Änderung der Ordnung über die Regelung der Arbeitsbedingungen der Praktikantinnen/Praktikanten
29. August 2014
§ 2 Abs. 1
geändert
24
ARR zur Änderung der Ordnung über die Regelung der Arbeitsbedingungen der Praktikantinnen/Praktikanten
10. Mai 2016
§ 2 Absatz 1
geändert
25
ARR zur Änderung des BAT-KF und anderer ARR
26. Oktober 2016
§ 2 Abs. 1
geändert
26
ARR zur Änderung des Kirchlichen Arbeitsrechts – Ausschlussfristen
14. Dezember 2016
§ 10
27
ARR zur Änderung des Kirchlichen Arbeitsrechts – Ausschlussfristen – Korrektur
22. Januar 2017
§ 10
Überschrift geändert
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§ 12#
Geltungsbereich

( 1 ) Diese Ordnung gilt für Praktikantinnen/Praktikanten für den Beruf
  1. des Sozialarbeiters, Sozialpädagogen und Heilpädagogen während der praktischen Tätigkeit, die nach Abschluss des Fachhochschulstudiums der staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter, Sozialpädagoge bzw. Heilpädagoge vorauszugehen hat,
  2. des pharmazeutisch-technischen Assistenten während der praktischen Tätigkeit nach § 6 des Gesetzes über den Beruf des pharmazeutisch-technischen Assistenten in der Neufassung vom 23. September 1997 (BGBl. I S. 2349),
  3. der Erzieherin während der praktischen Tätigkeit, die nach den geltenden Ausbildungsordnungen der staatlichen Anerkennung als Erzieherin vorauszugehen hat,
  4. der Kinderpflegerin während der praktischen Tätigkeit, die nach den geltenden Ausbildungsordnungen der staatlichen Anerkennung als Kinderpflegerin vorauszugehen hat,
  5. des Masseurs und medizinischen Bademeisters während der praktischen Tätigkeit nach § 7 des Gesetzes über die Berufe in der Physiotherapie (Masseur- und Physiotherapeutengesetz – MPhG) vom 26. Mai 1994 (BGBl. I S. 1084),
  6. der Familienpflegerin während der praktischen Tätigkeit, die nach den geltenden Ausbildungsordnungen der staatlichen Anerkennung als Familienpflegerin vorauszugehen hat, die in einem Praktikantenverhältnis zu einem Arbeitgeber stehen, dessen Angestellte unter den Geltungsbereich des BAT-KF fallen,
  7. des Gemeindehelfers oder des Jugendsekretärs während der Zeit des Berufspraktikums nach der Gemeindehelferordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland oder der Ordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen für die Ausbildung und den Dienst der Mitarbeiter in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit,
  8. des Gemeindepädagogen während der Zeit des Berufspraktikums nach der Ordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland für das Berufspraktikum der Gemeindepädagogen,
  9. der Heilerziehungspflegerin während der praktischen Tätigkeit, die nach den geltenden Ausbildungsordnungen der staatlichen Anerkennung als Heilerziehungspflegerin vorauszugehen hat.
( 2 ) Diese Ordnung gilt nicht für Praktikantinnen/Praktikanten, deren praktische Tätigkeit in die schulische Ausbildung oder die Hochschulausbildung integriert ist.
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§ 23#
Praktikantenentgelt

( 1 ) Das Entgelt beträgt monatlich:
für die Praktikantin/den Praktikanten für den Beruf
vom
1. Juni 2016
bis
30. November
2016
Euro
ab
1. Dezember
2016
Euro
des Sozialarbeiters, Sozialpädagogen, Heilpädagogen, Gemeindepädagogen in der Ev. Kirche im Rheinland
1.686,58
1.726,21
der pharm.-techn. Assistentin, der Erzieherin, des Gemeindehelfers, des Jugendsekretärs, der Altenpflegerin, der Familienpflegerin, der Heilerziehungspflegerin
1.467,53
1.502,02
der Kinderpflegerin, des Masseurs und medizinischen Bademeisters
1.412,17
1.445,36
( 2 ) Für die Berechnung und Auszahlung der Bezüge gilt § 20 BAT-KF4# entsprechend.
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§ 2a
Probezeit

( 1 ) Die Probezeit beträgt drei Monate.
( 2 ) Während der Probezeit kann das Praktikantenverhältnis von beiden Seiten jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden.
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§ 3
Wöchentliche und tägliche Arbeitszeit

Die durchschnittliche regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit und die tägliche Arbeitszeit der Praktikantin/des Praktikanten richten sich nach den Bestimmungen, die für die Arbeitszeit der beim Arbeitgeber in dem künftigen Beruf der Praktikantin/des Praktikanten beschäftigten Mitarbeitenden gelten.
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§ 4
Fernbleiben von der Arbeit

1 Die Praktikantin/der Praktikant darf nur mit vorheriger Zustimmung des Arbeitgebers der Arbeit fernbleiben. 2 Kann die Zustimmung den Umständen nach nicht vorher eingeholt werden, ist sie unverzüglich zu beantragen. 3 Bei nicht genehmigtem Fernbleiben besteht kein Anspruch auf Bezüge.
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§ 5
Fortzahlung des Praktikentenentgelts bei Erholungsurlaub sowie im Krankheitsfall

( 1 ) 1 Während des Erholungsurlaubs werden als Entgelt das Praktikantenentgelt und die in Monatsbeträgen festgelegten Zulagen weitergezahlt. 2 Für die Berechnung der nicht in Monatsbeträgen festgesetzten Bezüge gilt § 20 Abs. 6 BAT-KF5# entsprechend.
( 2 ) 1 Bei unverschuldeter Arbeitsunfähigkeit erhält die Praktikantin/der Praktikant bis zur Dauer von sechs Wochen Krankenbezüge in Höhe des Praktikantenentgelts.
2 Im Übrigen gilt § 21 BAT-KF6# entsprechend.
3
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§ 6 7#
Vermögenswirksame Leistung

( 1 ) 1 Nach Maßgabe des Vermögensbildungsgesetzes in seiner jeweiligen Fassung erhalten Praktikantinnen/Praktikanten eine vermögenswirksame Leistung in Höhe von 13,30 Euro monatlich. 2 Der Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen entsteht frühestens für den Kalendermonat, in dem den Arbeitgebern die erforderlichen Angaben mitgeteilt werden, und für die beiden vorangegangenen Monate desselben Kalenderjahres.
( 2 ) Die Ansprüche werden erstmals am Letzten des zweiten auf die Mitteilung folgenden Kalendermonats fällig.
( 3 ) Der Anspruch entsteht nicht für einen Kalendermonat, für den der Praktikantin/dem Praktikanten von ihrem/seinem Arbeitgeber oder von einem anderen Arbeitgeber oder Dienstherrn eine vermögenswirksame Leistung aus einem früher begründeten Praktikanten- oder sonstigen Rechtsverhältnis erbracht wird.
( 4 ) 1 Die vermögenswirksame Leistung wird nur für Kalendermonate gewährt, für die die Praktikantin/der Praktikant Praktikantenentgelt, Entgelt im Urlaubs- oder Krankheitsfall zusteht. 2 Für Zeiten, für die Krankengeldzuschuss zusteht, ist die vermögenswirksame Leistung Teil des Krankengeldzuschusses.
( 5 ) Die vermögenswirksamen Leistungen sind kein zusatzversorgungspflichtiges Entgelt.
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§ 78#
Jahressonderzahlung

( 1 ) 1 Praktikantinnen/Praktikanten, die am 1. Dezember in einem Ausbildungsverhältnis stehen, haben Anspruch auf eine Jahressonderzahlung. 2 Diese beträgt 90 vom Hundert des der Praktikantin/dem Praktikanten in den Kalendermonaten August, September und Oktober durchschnittlich gezahlten monatlichen Praktikantenentgelts (§ 1). 3 Bei Praktikantinnen/Praktikanten, deren Praktikantenverhältnis nach dem 31. Oktober begonnen hat, tritt an die Stelle des Bemessungszeitraums der erste volle Kalendermonat des Praktikantenverhältnisses.
( 2 ) 1 Der Anspruch vermindert sich um ein Zwölftel für jeden Kalendermonat, in dem die Praktikantin/der Praktikant keinen Anspruch auf Praktikantenentgelt, Fortzahlung des Entgelts während des Erholungsurlaubs oder im Krankheitsfall hat.
2 Die Verminderung unterbleibt für Kalendermonate, für die Praktikantinnen und Praktikanten kein Praktikantenentgelt erhalten haben wegen
  1. Beschäftigungsverboten nach § 3 Absatz 2 und § 6 Absatz 1 des Mutterschutzgesetzes,
  2. Inanspruchnahme der Elternzeit nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem das Kind geboren ist, wenn am Tag vor Antritt der Elternzeit Entgeltanspruch bestanden hat.
( 3 ) 1 Die Jahressonderzahlung wird mit dem für November zustehenden Praktikantenentgelt ausgezahlt. 2 Ein Teilbetrag kann zu einem früheren Zeitpunkt ausgezahlt werden.
( 4 ) 1 Praktikantinnen/Praktikanten, die im unmittelbaren Anschluss an das Praktikum von ihrem Arbeitgeber in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden und am 1. Dezember noch in diesem Arbeitsverhältnis stehen, erhalten zusammen mit der anteiligen Jahressonderzahlung aus dem Arbeitsverhältnis eine anteilige Jahressonderzahlung aus dem Praktikantenverhältnis. 2 Erfolgt die Übernahme im Laufe eines Kalendermonats, wird für diesen Monat nur die anteilige Jahressonderzahlung aus dem Arbeitsverhältnis gezahlt.
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§ 89#
Sonstige Arbeitsbedingungen

( 1 ) 1 Für ärztliche Untersuchungen, für Belohnungen und Geschenke, für Nebentätigkeiten, für Arbeit an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen und Vorfesttagen, für die Überstunden, für die Zeitzuschläge, für den Bereitschaftsdienst, für die Rufbereitschaft, für den Erholungsurlaub sowie für die Wechselschicht- und Schichtzulage, und für die Zulage nach der jeweiligen Anmerkung 1 Absatz 1 Buchstabe c der Abschnitte A und B des Pflegepersonal-Entgeltgruppenplans zum BAT-KF10# gelten die Vorschriften sinngemäß, die jeweils für die beim Arbeitgeber in dem künftigen Beruf der Praktikantin/des Praktikanten beschäftigten Mitarbeitenden maßgebend sind. 2 Zur Ermittlung des Stundenentgelts ist das jeweilige Entgelt durch das 4,348-fache der durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (§ 3) zu teilen.
( 2 ) Die Praktikantin/Der Praktikant erhält bei Vorliegen der geforderten Voraussetzungen die Zulagen, die für Mitarbeitende gemäß § 16 BAT-KF11# jeweils festgelegt sind.
( 3 ) 1 Falls im Rahmen des Praktikantenvertrages eine Vereinbarung über die Gewährung einer Personalunterkunft getroffen wird, ist dies in einer gesondert kündbaren Nebenabrede festzulegen. 2 Der Wert der Personalunterkunft wird nach der Ordnung für die Bewertung der Personalunterkünfte für kirchliche Mitarbeiter in der jeweils geltenden Fassung auf das Entgelt mit der Maßgabe angerechnet, dass der nach § 3 Abs. 1 Unterabs. 1 der genannten Ordnung maßgebende Quadratmetersatz um 15 v. H. zu kürzen ist.
3 Sachbezüge sind in Höhe der durch Rechtsverordnung nach § 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB IV bestimmten Werte anzurechnen. 4 Kann die Praktikantin/der Praktikant während der Zeit, für die nach § 5 und nach Absatz 4 Entgelt zusteht, Sachbezüge aus berechtigtem Grund nicht abnehmen, sind diese nach den Sachbezugswerten abzugelten.
( 4 ) § 28 BAT-KF12# gilt entsprechend.
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§ 9
Schweigepflicht

Die Praktikantin/der Praktikant unterliegt bezüglich der Schweigepflicht denselben Bestimmungen wie die beim Arbeitgeber in ihrem/seinem künftigen Beruf beschäftigten Mitarbeitenden.
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§ 1013#
Ausschlussfrist

1 Ansprüche aus dem Praktikantenverhältnis verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten nach Fälligkeit von der Praktikantin/dem Praktikanten oder vom Arbeitgeber in Textform geltend gemacht werden, soweit nicht durch Arbeitsrechtsregelung etwas anderes bestimmt ist.
2 Die Frist nach Satz 1 gilt nicht für unabdingbare Ansprüche, insbesondere solche auf Mindestentgelte gleich welcher Rechtsgrundlage. 3 Unberührt bleiben auch Ansprüche, die auf vorsätzlichen Handlungen beruhen, oder Ansprüche wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
4 Für denselben Sachverhalt reicht die einmalige Geltendmachung des Anspruchs auch für später fällig werdende Leistungen aus, um die Ausschlussfrist auch für später fällig werdende Leistungen unwirksam zu machen.
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§ 1114#
Inkrafttreten

Diese Ordnung tritt mit Wirkung vom 1. Juli 2014 in Kraft.

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1 ↑ Die Inhaltsübersicht ist nicht Bestandteil der Ordnung.
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2 ↑ § 1 Buchst. h und i eingefügt durch ARR vom 17. Juni 1992, Buchst. c gestrichen, Buchst. d bis i umbenannt in Buchst. c bis h durch ARR vom 25. Mai 1994, Buchst. b und e geändert durch ARR vom 4. September 1998; § 1 Buchst. f geändert durch ARR vom 12. Dezember 2008; Buchst. i angefügt durch ARR vom 17. Juli 2013.
#
3 ↑ § 2 Abs. 1 + 2 neu gefasst durch ARR vom 4. September 1998, 23. Juni 1999, 1. Dezember 2000 und 26. März 2003, § 2 Abs. 3 geändert durch ARR vom 23. April 2004; Überschrift geändert, Abs. 1 neu gefasst, Abs. 2 gestrichen, Abs. 3 neu nummeriert durch ARR vom 21. August 2008; § 2 Abs. 1 + 2 geändert durch ARR vom 12. Dezember 2008; § 2 Abs. 1 neu gefasst durch ARR vom 2. Juli 2010; § 2 Überschrift geändert durch ARR zur Änderung der AzubiO, PraktO, KrSchO, AzubiVergO, AzubiVermLO, AzubiUrlGO, ZuwOAzubi, KrSchVergO vom 13. April 2011; § 2 Abs. 1 neu gefasst durch ARR zur Änderung des BAT-KF, des MTArb-KF und anderer ARR vom 16. Mai 2012; § 2 Abs. 1 geändert durch ARR zur Änderung der Ordnung zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Praktikantinnen/Praktikanten vom 17. Juli 2013; § 2 Abs. 1 neu gefasst durch ARR zur Änderung des BAT-KF, des MTArb-KF und anderer ARR vom 29. August 2014., § 2 Abs. 1 neu gefasst durch ARR zur Änderung des BAT-KF, des MTArb-KF und anderer ARR vom 10. Mai 2016., § 2 Abs. 1 zuletzt geändert durch ARR zur Änderung der AzubiO, PraktO vom 26. Oktober 2016
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4 ↑ Nr. 410
#
5 ↑ Nr. 410
#
6 ↑ Nr. 410
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7 ↑ § 6 eingefügt durch ARR zur Änderung der AzubiO, PraktO, KrSchO, AzubiVergO, AzubiVermLO, AzubiUrlGO, ZuwOAzubi, KrSchVergO vom 13. April 2011.
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8 ↑ § 7 gestrichen durch ARR vom 30. August 1995; § 7 eingefügt durch ARR zur Änderung der AzubiO, PraktO, KrSchO, AzubiVergO, AzubiVermLO, AzubiUrlGO, ZuwOAzubi, KrSchVergO vom 13. April 2011.
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9 ↑ § 8 Abs. 1 geändert durch ARR vom 9. September 1992, Abs. 3 geändert durch ARR vom 19. März 1993, Abs. 3 geändert durch ARR vom 25. Mai 1994, Abs. 3 Unterabs. 2 Satz 2 geändert durch ARR vom 26. März 2003; Abs. 1 neu gefasst, Abs. 2 geändert, Abs. 3 Satz 3 + 4 geändert, Abs. 4 neu gefasst durch ARR vom 12. Dezember 2008; § 8 Abs. 1 - 3 geändert durch ARR zur Änderung der AzubiO, PraktO, KrSchO, AzubiVergO, AzubiVermLO, AzubiUrlGO, ZuwOAzubi, KrSchVergO vom 13. April 2011.
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10 ↑ Nr. 410-2
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11 ↑ Nr. 410
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12 ↑ Nr. 410
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13 ↑ § 10 neu gefasst durch ARR zur Änderung des Kirchlichen Arbeitsrechts – Ausschlussfristen vom 14. Dezember 2016, § 10 Überschrift geändert durch ARR zur Änderung des Kirchlichen Arbeitsrechts – Ausschlussfristen – Korrektur vom 22. Februar 2017.
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14 ↑ Bisherige §§ 11 und 12 gestrichen, § 13 umbenannt in § 11 durch ARR vom 17. Juni 1992 (Diese Vorschrift betrifft das Inkrafttreten in der ursprünglichen Fassung).